Annette
"Seit 2009 bin ich mit meinem Stand "Erdwerke" auch auf Mittelaltermärkten mit frühmittelalterlicher Keramik zu finden (z.B. Teilnahme an der langen Nacht der Museen im IMMH Hamburg 2009, Wikingermarkt auf der Klosterinsel Bordesholm, Wikingermarkt Hamburg-Bergstedt).
Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Keramik im frühen Mittelalter ist für mich eine besondere Herausforderung, da ich mich dabei mit den frühen Formen und Arbeitsweisen auseinandersetzen muss - denn auch wenn ich teilweise eigene Wege in der Ausarbeitung gehe, so ist doch der Rahmen vorgegeben. Bei der Formgebung recherchiere ich ausgiebig und ziehe archäologische Funde zu Rate, um die Gefäße in Anlehnung an alte Formen zu fertigen. Teilweise erstelle ich auch Repliken.
Meine mittelalterlichen Gefäße sind nicht gedreht sondern von Hand aufgebaut und jedes Stück ist einzig. War in der Antike schon die Drehscheibe bekannt und stellten auch die Franken bereits Drehkeramik her, so hat sich das Töpfern als eigenständiges Handwerk in Nordeuropa erst viel später durchgesetzt. Allgemein wurden im Frühmittelalter die keramischen Gefäße für den eigenen Hausgebrauch selbst hergestellt oder sie wurden importiert.
Es gibt aber noch eine Welt neben der uns bekannten Welt zu entdecken: darin tummeln sich fantastische Gestalten wie z.B. kleine Drachen. Die Drachen erfreuen sich mittlerweile einer wachsenden Fangemeinde. Sie sind für jede Epoche, (fast) jeden Berufszweig herstellbar und wer einen hat, der möchte meist noch einen weiteren. Ihr könnt Euch hier Euren individuell gestalteten, ganz persönlichen Drachen ordern, den es dann so ganz bestimmt kein zweites Mal auf der Welt gibt."
Die Handwerkerey
